PPWR-Countdown: Jetzt Verpackungs-Compliance für August 2026 vorbereiten
Nur noch rund drei Monate bis zur Anwendung der EU-Verpackungsverordnung: Ab dem 12. August 2026 greifen zentrale Pflichten der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten.
Unternehmen sollten jetzt prüfen, ob
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Verantwortlichkeiten geklärt,
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Verpackungskennzeichnungen angebracht,
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Registrierungen vorhanden und
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technische Dokumentationen & Konformitätserklärungen vollständig vorliegen.
Auch die Zentrale Stelle Verpackungsregister macht deutlich, dass sich die Verantwortlichkeiten insbesondere für Eigenmarken und Importe verändern. Handelsunternehmen, die Eigenmarken oder Importe ohne inländischen Zwischenhändler vertreiben, müssen diese Verpackungen künftig selbst melden und entpflichten. Laut LUCID besteht kein Übergangszeitraum: Ohne rechtzeitige Anpassung kann ab dem 12. August 2026 ein Vertriebsverbot für betroffene verpackte Produkte drohen.
Parallel bleibt die regulatorische Lage dynamisch. In mehreren Mitgliedstaaten laufen bereits nationale Anpassungen des Verpackungsrechts an die PPWR. Öffentlich nachvollziehbar sind derzeit insbesondere Entwürfe beziehungsweise notifizierte Vorhaben in Deutschland, Belgien, Luxemburg und Italien sowie dänische EPR-Regelungen und Folgeanpassungen. Da die PPWR unmittelbar gilt, betreffen nationale Durchführungsgesetze vor allem Zuständigkeiten, Sanktionen, Register-, EPR- und Pfandregelungen sowie nationale Ausgestaltungsspielräume.
Darüber hinaus lohnt sich der Blick auf angrenzende Compliance-Themen. Die stiftung ear verweist in ihrem INFObrief 2/2026 auf die laufenden Diskussionen zum europäischen Omnibus-Verfahren. Mögliche Vereinfachungen könnten zwar entlastend wirken; insbesondere eine Abschwächung von Bevollmächtigtenregelungen bewertet die stiftung ear aus Vollzugsperspektive jedoch kritisch.
Für Unternehmen heißt das: Der Handlungsbedarf ist jetzt konkret. Verpackungsportfolios müssen erfasst, Rollen in der Lieferkette geklärt, Lieferantendaten abgefragt und interne Nachweise dokumentiert werden. Gerade bei Eigenmarken, Importen, grenzüberschreitendem Vertrieb und komplexen Verpackungssortimenten sollten Unternehmen nicht bis kurz vor dem Stichtag warten.
Bitkom Compliance Solutions unterstützt bei der Vorbereitung auf die neuen Anforderungen – von kompakten Grundlagenseminaren bis hin zu vertiefenden Workshops und Inhouse-Schulungen. Auf Wunsch bieten wir auch individuelle Formate an, etwa einen PPWR-Workshop für Unternehmen, die ihre konkreten Pflichten und nächsten Umsetzungsschritte strukturiert klären möchten.
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Alternativ steht Ihnen unser Consultingteam auch mit einem Stundenkontingent für Einzelfragen zur Seite.
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