Praxisfragen des Produktrechts: CE, Ökodesign, Right-to-Repair & Material Compliance

Inhalte des Seminars

  • CE-Rechtsakte, Konformitätsbewertung und -erklärung​

  • Die neue ESPR und die aktuelle Standby-Verordnung​

  • Rückruf und Rücknahme bei Ökodesign-Verstößen​

  • Right to Repair – Wen und was betrifft es wirklich?​

  • Material Compliance – Haftungsfalle Stoffrecht​

  • Verantwortung und Umsetzung im Unternehmen​

  • Praxisfälle und aktuelle Rechtsprechung

Was lernen Sie in diesem Seminar? 

Das Seminar verschafft Ihnen einen Überblick über den Anwendungsbereich und den Aufbau wesentlicher Rechtsakte aus dem Bereich Product-Compliance. Grundlegende Pflichten der Wirtschaftsakteure werden übersichtlich vermittelt. Rechtliche Neuerungen, etwa die neue Ökodesign-Verordnung (ESPR) und die Right to Repiar-Richtlinie 2024/1799/EU werden anschaulich erläutert. Zudem erhalten Sie einen Überblick über die jeweiligen Haftungsrisken und die Möglichkeiten, diese zu minimieren. Sie lernen wie Verantwortung innerhalb des Unternehmens wirksam delegiert werden kann und was dies für den Delegierenden und den Delegationsempfänger bedeutet.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an alle Mitarbeitenden im Unternehmen, die Verantwortung im Bereich Product-Compliance tragen – von der Geschäftsleitung über die erste Führungsebene bis hin zu spezialisierten Fachkräften, die für spezifische Themen in diesem Bereich zuständig sind. Neben Mitarbeitenden aus den Rechts- und Compliance-Abteilungen richtet sich das Seminar auch an Fachkräfte aus anderen Unternehmensbereichen, wie der Produktentwicklung, dem Qualitätsmanagement oder ähnlichen Abteilungen.

Didaktischer Aufbau

Einleitend wird der wiederkehrende Aufbau von CE-Rechtsakten erläutert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Pflichten zur Konformitätsbewertung, Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung. Darauf aufbauend werden die Besonderheiten der Ökodesign-Verordnung erläutert, bei der es sich zwar um einen CE-Rechtsakt handelt, der jedoch auch Besonderheiten aufweist. In engem Zusammenhang mit Ökodesign-Anforderungen an die Reparierbarkeit von Produkten steht die neue Right to Repair-Richtlinie. Das Zusammenspiel zwischen regulatorischen Anforderungen, Ordnungswidrigkeiten und zivilrechtlichen Haftungsfragen wird anhand des Chemikalienrechts (Material Compliance) dargestellt.

Seminarprogramm

Produktsicherheitsrecht​

  • CE-Rechtsakte und Verhältnis zur GPSR​

  • Konformitätsbewertung und CE-Kennzeichnung​

  • Marktüberwachung und Haftung​

Das neue Ökodesignrecht und die Right to Repair-Richtlinie​

  • Aufbau und Anwendungsbereich der ESPR​

  • Praxisbeispiel Standby-Verordnung ​

  • Aktuelle Rechtsprechung​

Material Compliance​

  • Überblick über die einschlägigen Rechtsakte​

  • Praxisbeispiel: Haftung nach RoHS​

  • MC-Prozesse – Umsetzung der IEC EN 630000 im Unternehmen​

Verantwortung im Unternehmen​

  • Wer haftet wann und wofür?​

  • Haftung der Geschäftsleitung und Organisationsverschulden​

  • Voraussetzungen wirksamer Pflichtendelegationen

Ihr Referent

Dr. Jens Nusser, LL.M. ​

Rechtsanwalt und Partner ​
Franßen & Nusser Rechtsanwälte PartGmbB​​

Dr. Jens Nusser, LL.M. ist Partner der Sozietät Franßen & Nusser. Seine Beratungsschwerpunkte liegen im Produktsicherheits- und Produktumweltrecht sowie im Bereich Nachhaltigkeit und Compliance. Die Beurteilung von Rechtsfragen im Bereich Product-Compliance nimmt in seiner Beratungspraxis besonderen Raum ein. Dr. Nusser publiziert zudem regelmäßig Fachbeiträge in seinen Beratungsfeldern. Dr. Nusser berät vor allem Hersteller und Importeure von Produkten, insbesondere Maschinen, Elektro- und Elektronikgeräten, ITK-Produkten, Medizinprodukten, Verbraucherprodukten oder Bauprodukten zu allen Fragen eines rechtssicheren Marktzugangs und der Produkthaftung. Zu seinen Mandanten gehören zahlreiche DAX-Konzerne, international agierende mittelständische Unternehmen sowie Wirtschaftsverbände. ​

Dr. Jens Nusser


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